Machen Influencer etwas gutes für die Umwelt?

Es sind meist sehr junge Menschen, die Millionen an Fans in sozialen Netzwerken haben. Diese Fans haben sie gewonnen, weil sie ganz spezielle Inhalte anbieten oder diese auf besondere Weise transportieren. Dadurch werden Influencer wichtige Werbeträger, doch stehen nicht nur die Einnahmen über Marketing bei fielen Influencern im Vordergrund, sie nutzen ihren Einfluss auch, um für Nachhaltigkeit oder die Umwelt zu werben.

Welcher Influencer hat schon mal was für die Umwelt getan?

Marie Nasemann ist vielen noch bekannt aus der vierten Staffel Germany Germany’s Next Topmodel, wo sie auf dem dritten Platz landete. Mittlerweile ist sie ein erfolgreiches Model und teilt ihr Leben und ihre Ansichten in sozialen Netzwerken. Dort setzt sie sich vor allem für faire und nachhaltige Produkte ein. Dazu gehört beispielsweise Naturkosmetik, die gut für die Umwelt ist. Sie wirbt aber auch für Produkte wie Mehrwegsysteme, die ebenfalls weniger Müll bedeuten.

Während Laura Mitulla wohl eher weniger kennen, kennen dafür umso mehr Menschen „The OGNC“ ein Blogazine, wo es vor allem um nachhaltige Produkte geht. Der Fokus liegt hier vor allem auf Waren die Verpackungsfrei sind oder Alternativen zu konventionellen Verpackungen.

Welche Kampagnen gab es bereits?

Vor allem weibliche Influencerinnen widmen sich Themen wie Mode, Kosmetik oder Gesundheit. So startete auch die österreichische Influencerin „Dariadaria“ ihre Karriere in sozialen Netzwerken bzw. als Bloggerin. In nur fünf Jahren wandelte sich jedoch ihre Einstellung völlig und heute setzt sie sich aktiv für den Umweltschutz und insbesondere für den Klimaschutz ein. Sie traf bereits die Aktivistin Greta Thunberg. Sie tritt mit anderen Bloggerinnen wie Shia Su für Müllvermeidung ein. Shia Su forciert Kampagnen ohne Müll das Leben zu verbringen und zeigen Alternativen auf, die bisher vielleicht noch nicht so vielen Menschen aufgefallen sind.

Bekannte Persönlichkeiten wie das Model Lily Cole starten sogar ihre eigenen Kampagnen und haben auch viele weitere Influencer als Unterstützer. Unter dem Hastag #ClimateCatwalk werden nicht nur Themen wie die Umwelt behandelt, sondern auch die Flüchtlingskrise und viele weitere nachhaltige Themen.

Die meisten Influencer werden von einer Influencer Marketing Agentur gemanaged wie dieser hier.

Was hat es gebracht?

Mehrere Hundertausende Fans haben Influencer auf diversen Netzwerken – einige können sogar Millionen an Followern für sich vorweisen. Wie groß der Einfluss der sozialen Medien ist, zeigt vermutlich das Beispiels von Greta Thunberg. Soziale Netzwerke sind für sie ein wichtiges Mittel zur Kommunikation und das Bild von ihr, wo sie alleine vor dem Regierungsgebäude protestiert ging um die ganze Welt. Das zeigt deutlich, wie ein Mensch mit Hilfe der sozialen Netzwerke das Bewusstsein für ein Problem fördern und sogar weltweit Massen bewegen kann. Klima- und Umweltschutz sind damit nicht nur mehr Randnotizen für Parteien, durch alle politischen Lager durch, kam dieses Thema auf die Agenda und es werden mehr Maßnahmen für den Schutz der Umwelt gesetzt.

Die Macht der Influencer ist größer als viele im ersten Moment glauben möchten. Oft erhalten sie Aufmerksamkeit über soziale Netzwerke hinaus und schaffen es auch in die normalen Medien. Genau das erreichen sie indem sie sich auch Themen widmen, die jenseits ihrer üblichen Linie sind und dazu gehört in erster Linie Umwelt und Nachhaltigkeit.

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