London is Calling – Reise ohne Reiseveranstalter

Die Hauptstadt Englands bietet neben den roten Telefonzellen, Doppeldeckerbussen und dem Big Ben, so viel mehr zu bieten. London ist zwar eine Großstadt, doch mit keiner zu vergleichen. Trotz der Menschenmassen ist jeder auf sich selbst bedacht und jeder Rempler wird mit einem höflichen “Sorry” entschuldigt. In dieser Blogartikel-Reihe möchte ich meine Lieblingsorte in London vorstellen und meine Eindrücke teilen.

 

In diesem Artikel geht es um Tourispots, die man unbedingt mitnehmen sollte

Camden Market

Streetfood und Basarfeeling – das beschreibt Camden Market in meinen Augen am besten. Der riesige Markt bietet für jeden Geschmack etwas. Von Antiquitäten, über lustige Shirts, bis hin zu einem abgespaceten Shop namens Cyberdog. Hier findet man so ziemlich alles. Camden Market ist wie eine andere Welt, in die man für einen kurzen Moment eintaucht. Neben den Shops waren meine Highlights, der Falafelladen am Ausgang zur Chalk Farm Road und die Amy Winehouse Statue. Nach Camden Market kommt man am einfachsten mit der Northern Line. Von der Haltestelle Camden Town geht es ein paar Meter nach Norden. Über die Iron Footbridge gelangt man an das südliche Ende des Marktes und kann man hervorragend den gesamten Markt von Süden nach Norden erkunden. Camden Market ist zwar sehr verwinkelt, wer allerdings den Menschenmassen aus dem Weg gehen möchte, der könnte hier schlechte Karten haben.

Sky Garden

Nahe der London Bridge befindet sich ein Wolkenkratzer der besonderen Art: Sky Garden. Die Londoner nennen das Gebäude aufgrund seiner Form auch Walkie-Talkie. Der Eintritt ist kostenlos. Allerdings muss online ein Zeitslot gebucht werden. Mit dem Aufzug geht es bis ganz nach oben. Von hier aus hat man eine 360 Grad Aussicht auf die Hauptstadt. So hat man einen wundervollen Blick auf The Shard, die Tower Bridge, sowie auf die HMS Belfast. Die 360 Grad sind deshalb möglich, da das oberste Stockwerk komplett aus Glas ist, auch das Aussichtsdeck. Des Weiteren findet man hier oben ein Restaurant. Ein Besuch in diesem ist keine Voraussetzung. Ich hatte viel Glück mit dem Wetter und konnte kilometerweit schauen. Das Highlight an Sky Garden, waren, wie es der Name schon vermuten lässt, die Pflanzenwelt, die liebevoll angepflanzt wurde und an heißen Tagen Schatten spendet. Sky Garden erreicht man mit der District oder Circle Line und läuft von der Station Monument ein paar Meter.

Bishops Park

Im Stadtteil Fulham liegt an der Themse ein ganz besonderer Park: der Bishops Park. Die Grünanlage lädt zu gemütlichen Spaziergängen, Joggingrunden oder ein schönes Picknick ein. Durch die Vielzahl an Bänken direkt an der Themse ist der Park der ideale Ort zum Durchatmen oder, wie in meinem Fall, ein Buch zu lesen. An Bishops Park grenzt der Fulham Palace an. Der frühere Sitz der Londoner Bischöfe ist heute ein Ort der Geschichte. Hier können Gemälde, archäologische Exponate und Artefakte besichtigt werden. Hier befindet sich auch das Fulham Palace Cafe. Den langezogenen Park erreicht man per Bus, indem man Putney Bridge Stadion Gonville Street / Fulham Road aussteigt oder mit der District Line bis Putney Bridge fährt. Ich habe den Park am südlichen Ende bei Putney Bridge betreten, hinter der Bushaltestelle Putney Bridge. Hier kommt man an einem wunderschönen Haus vorbei, welches von einem Blumenmeer umringt ist. Daneben befindet sich Walled Garden. Der Garten ist auch hier liebevoll gepflegt und für die Öffentlichkeit zugänglich. Geht man weiter in Richtung Norden, dann kommt man zum Dreh und Angelpunkt des Parks. Hier beindet sich ein das The Tea House und eine Skateanlage. Jeden Sonntag findet hier ein Bauernmarkt statt.

Der berühmte Hyde Park

Inmitten Londons liegt der größte Park der Stadt: Hyde Park. Er ist wohl der bekannteste und grenzt direkt an Kensington Gardens, der berühmte Garten vor dem Kensington Palast. Dieser kann besichtigt werden. Hyde Park ist unter anderem für den Speakers Corner und den italienischen Garten bekannt. Die italienischen Gärten sind mein Lieblingsplatz im ganzen Park. Hier stehen viele Bänke, die zum Verweilen einladen. Ich habe mich damals jeden Tag mit einem Eis in Italien Gardens gesetzt und die Sonne genossen, sowie das Treiben im Park. Wer einen Bissen vertragen kann, der hat die Möglichkeit an den Ständen im park sich etwas zu kaufen. Allerdings gibt es auch ein kleines Restaurant an dem großen See im Park. Der See heißt The Serpentine. Hier kann man sich auch ein Boot ausleihen und inmitten von Schwänen und Enten den Hyde Park erkunden. Vor allem im Sommer ist das eine beliebte Aktivität und der See ist gut besucht. Des Weiteren bietet es sich an, je nach Jahreszeit, ein Picknick mit seinen Liebsten oder Freunden zu machen.

Fazit

In London gibt es im Gegensatz zu anderen Metropolen viele kleine und größere Parks, in denen man sich entspannen und den Tag ein wenig entschleunigen kann. Bishops Park bietet sich an, wenn man gern an der Themse verweilen möchte und ein wenig abseits von den Touristen Hotspots ist. Nichtsdestotrotz bietet sich ein Besuch des Hyde Parks an. Vor allem, wenn die Reiterstaffeln den Park durchqueren. Diese beiden Parks sind meine Favoriten und ich hoffe sie werden in zukünftigen Reisen in Betracht gezogen.

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