Fundament für Terrassendächer

Eine schöne Terrasse bringt gerade im Sommer viel Sonne mit sich. Sonnenliebhaber wissen dies zu schätzen Terr und zudem riskiert man einen Sonnenbrand. Aus diesem Grund möchten sich viele Hausbesitzer eine Überdachung bauen. Eine solche sollte natürlich Wind und Wetter standhalten. Für ein Terrassendach wird ein Fundament benötigt. Ein solches können Hausbesitzer auch selbst erstellen. Welches Fundament für Ihr Terrassendach geeignet ist und was Sie bei der Montage Ihrer Terrassenüberdachung beachten sollten, wird im Folgenden erläutert.

Arten von Fundamenten

 Im Bauwesen wird grundsätzlich zwischen drei möglichen Fundamentarten unterschieden:

Plattenfundament:

Dieses wird meistens aus Stahlbeton gegossen. Es handelt sich hierbei um ein vollflächig verlegtes Fundament. Bei dieser Form werden die abzutragenden Lasten auf eine große Fläche verteilt. Aus diesem Grund kommt diese Art für größere Gebäude infrage, wie z.B. eine Garage. Auch für weiche Böden aus Sand ist es geeignet. Die Verlegung ist allerdings sehr aufwendig und kostet Zeit und Arbeit. 

Zunächst muss der Untergrund vorbehandelt und vorbereitet werden. Es wird empfohlen eine zusätzliche Kiesschicht unterhalb des Betons zu legen. Für ein Terrassendach ist diese Art des Fundaments allerdings nicht notwendig und wenig geeignet. 

 Streifenfundament

Dieses ist besonders geeignet für Mauern und Garagen. Es ist ein lang gezogenes Fundament, das zudem sehr schmal ist. Es wird benutzt, wenn man eine Mauer im Beton verankern möchte. Besonders geeignet ist es für kleinere Gebäude wie eine Garage oder auch Garten- oder Gerätehäuser. 

Das Ringfundament ist eine eigene Unterform und Sonderform des Streifenfundaments. Hier werden die einzelnen Streifenfundamente zu einem Ring vereint.

Punktfundament

Diese Art wird für Pfosten, Pfähle oder Ständerbauweise benutzt. Es ist die erste Wahl für die sichere Montage eines Terrassendachs oder eines Carports. Es ist sehr einfach zu erstellen und man benötigt nur wenig Baumaterial. 



Was sollte man bei einem Punktfundament für ein Terrassendach beachten?

Es wird eine Fundamenttiefe von mindestens 80 Zentimetern empfohlen. So ist das Dach frostsicher. Ansonsten kann es passieren, dass unter dem Beton das Wasser gefriert und das Fundament angehoben wird. Das Dach würde somit in Schieflage geraten. Die Größe der Terrassenüberdachung ist immer das Wichtigste. So ist für ein Alu-Terrassendach mit 4 Meter Breite und 4 Meter Tiefe ein Fundament von 40×40 Zentimetern und einer Tiefe von 80 Zentimetern notwendig. Je größer die Terrassenüberdachung, umso größer muss natürlich auch das Fundament ausfallen.

Das Erstellen eines Terrassendach-Fundaments

Ein Terrassendach kann jeder Hausbesitzer auch schnell und einfach alleine erstellen. Zunächst hebt man an den Stellen, wo Dachpfosten geplant sind, ein mindestens 80 Zentimeter tiefes Loch mit den empfohlenen Seitenlängen aus. Dann wird der Beton in einem Eimer oder einem Betonmischer angerührt. Im Anschluss wird das Loch gleichmäßig aufgefüllt. Der Beton sollte vorsichtig festgeklopft werden. Damit können Luftblasen entweichen und die Betonmasse wird verdichtet. Die Pfostenträger bzw. Pfostenanker werden mit einbetoniert. Zum Härten braucht der Beton etwa 2 Tage. Die volle Belastung kann er aber erst nach 3 bis 4 Wochen tragen. Das frische Fundament sollte deswegen zunächst mit einer Plane abgedeckt werden. So ist es vor Regen und praller Sonne geschützt. Bei extrem heißem Sommerwetter sollte der Beton regelmäßig nach gewässert werden. So entstehen keine Risse.

Welche Befestigung eignet sich für eine Terrassenüberdachung?

Bei einem Holz-Terrassendach hat man die Wahl zwischen Pfostenträgern bzw. H-Pfostenankern zum Einbetonieren oder aber Pfostenträger zum aufdübeln. Die Pfostenträger bzw. H-Pfostenanker werden beim Erstellen des Fundaments direkt mit einbetoniert. Ein Punktfundament mit einbetonierten Trägern sorgt für sicheren Halt. Dieser ist wichtig, denn nur so kann die Terrassenüberdachung Wind und Wetter standhalten. Alu-Terrassendächer werden auf dem gehärteten Beton per Bodenplatten montiert.

Terrassendach-Fundament – Unterschiede zwischen Alu & Holz

Da Holz bei direktem Wasserkontakt sehr schnell faulen kann, sollte es niemals direkt im Betonfundament fixiert werden. Deswegen kommen hier immer Pfostenanker oder Pfostenträger zum Einsatz. Diese verhindern, dass der Untergrund vom Holz berührt wird bzw. dass sich unter dem Pfosten Wasser sammelt.

 Die Träger des Alu-Terrassendachs werden mit einbetoniert. Das Endergebnis wirkt wie aus einem Guss, dadurch harmonischer und eleganter.

Fazit

Ein Terrassendach liefert im Sommer einen schönen Schattenplatz. So kann man auf der Terrasse die Mahlzeiten einnehmen und ist vor der Sonne und vor Sonnenbrand geschützt. Eine Terrassenüberdachung mit Montage ist auch für handwerkliche Laien nicht schwer zu erstellen. Mit den aktuell vorhandenen Montagetechniken steht dem sicheren Aufbau nichts im Weg.

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