Stärkung des Immunsystems

Das Immunsystem des Menschen ist ein überaus komplizierter Mechanismus, der den menschlichen Körper vor Krankheiten und Schädigungen bewahrt. Es ist bei der Geburt noch nicht voll ausgebildet und lässt im Alter wieder nach, so dass Kinder und ältere Menschen gegenüber gesundheitsschädigenden Einflüssen anfälliger sind als andere Menschen.

Zur Stärkung des Immunsystems und damit zum Vorbeugen einer Krankheit tragen relativ einfache Methoden bei. Durch eine ausgewogene Ernährung werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt. Dazu gehören vor allem die Vitamine C, E und A und solche Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen und Jod. Die Vitamine unterstützen die Abpufferung der freien Radikale sowie die Produktion der Killerzellen im Immunsystem und helfen bei der Bildung von Antikörpern. Eisen hilft dabei, Fremdstoffe und Krankheitserreger zu zerstören. Zink fördert die Bildung von Antikörpern, Selen wird zum Abbau der freien Radikale benötigt und Jod spielt für den Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Einseitige Ernährung, wie sie oftmals durch bestimmte Diäten provoziert wird, schadet eher als sie nützt. Außerdem sollte weitestgehend auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin verzichtet werden, da beim Abbau der in ihnen enthaltenen Giftstoffe freie Radikale gebildet werden.
Auch ausreichende Bewegung vor allem an der frischen Luft hilft, Krankheiten vorzubeugen. Dabei muss kein Leistungssport betrieben werden. Mit Ausdauersportarten wie beispielsweise Laufen, Radfahren oder Schwimmen werden weitaus bessere Ergebnisse erzielt. Auch längere Spaziergänge wirken stärkend auf das Immunsystem. Zudem beugen richtige Ernährung und Bewegung dem Übergewicht vor und haben regulierende Wirkung auf den Blutdruck sowie den Blutzuckerspiegel.
Wer seinen Körper abhärtet, wird ebenfalls weniger krank. Kneippsche Anwendungen, kalte Duschen oder Saunagänge geben dem Körper mehr Widerstandskraft, so dass er in der kalten und nassen Jahreszeit weniger anfällig gegenüber zum Beispiel Erkältungskrankheiten reagiert.
Ein weiterer Faktor, der zur Schwächung des Immunsystems beitragen kann, ist Stress. Das Hormon Adrenalin, das bei Anspannung ausgeschüttet wird, blockiert die Bildung von Antikörpern. Daher empfiehlt es sich, Stresssituationen zu meiden und, wenn sich dies als unmöglich erweist, zu lernen, mit solchen Situationen besser umzugehen. Ausreichender Schlaf und eine geregelte Lebensweise wirken positiv auf den menschlichen Körper. Auch Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training sowie Lebensweisheiten aus der Ayurveda Lehre helfen, Stress entgegen zu wirken.
Nicht zu vergessen sind die Impfungen, mit deren Hilfe man einigen Infektionskrankheiten vorbeugen kann. Zu diesen gehören unter anderem die Pocken, Tetanus, Masern, Röteln oder Kinderlähmung.

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