Entwickeln sich Altersvorsorgen gegen den eigentlichen Sparenden?

Lohnen sich Riester-Renten und Co. wirklich?

Bei dem Thema Altersvorsorge denkt man automatisch an eine Riester-Rente oder Rürup-Rente. Doch viele Kunden erleben heutzutage eine böse Überraschung. Sie bekommen weniger bei der Altersvorsorge raus als sie eingezahlt haben. Damit rechnet natürlich kaum jemand, denn Lebensversicherungen oder private Rentenversicherungen tarnen sich ganz geschickt. Die private Altersvorsorge ist wie ein trojanisches Sparschwein und man weiß nie, was am Ende wirklich rauskommt.

Nicht selten sogar geriet man in ein Verlustgeschäft, wenn man sich nicht besonders gut auskennt oder die zu den falschen Versicherungen greift. Viele Menschen, die Ihr ganzes Leben au solche Versicherungen gesetzt haben und über 40 Jahre in solch angeblich „gewinnbringende“ Vorsorgen eingezahlt haben, sind völlig entsetzt, als sie am Ende das tatsächliche Vermögen vor sich liegen haben. Lange Zeit war die Kapitallebensversicherung die liebste Altersvorsorge der Deutschen.

Viele Anleger haben sich bei ihrer Entscheidung aber ganz schön verrechnet, so der Bund der Versicherten. Viele glauben tatsächlich, dass der gesamte Beitrag, den man in einer Kapitallebensversicherung einzahlt, mit dem Garantiezins ausgestellt wird. Dies stimmt so ja gar nicht und wer sich seine Kapitallebensversicherungen genauer ansieht, der stellt fest, dass das Geld in drei verschiedene Töpfe wandert. Der Verbraucher denkt einfach, dass der Sparanteil komplett für Ihn vorbehalten ist. Darüber hinaus gibt es aber auch noch einen Anteil für Provisionen und Kosten des Vertrags. Die Versicherungsgesellschaft möchte Geld verdienen aber auch der Vermittelnde möchte daran verdienen. Das es eben dieser Anteil und natürlich auch ein bisschen Hinterbliebenenschutz gibt, muss ja sein. Das bedeutet also auch einige Prämien für die Risikoabsicherung sind auch mit dabei. Risiko Beiträge und Provisionskosten Beiträge sind am Ende der Laufzeit weg.

Sind private Rentenversicherung lukrativer?

Die private Rentenversicherung ist ein ganz ähnliches Produkt, nur hier gibt es hierbei keine lohnende Absicherung. Die Hinterbliebenen müssen dafür also keine Beiträge abgezwacken. Die Beamten( staatlich Angestellte) müssen stattdessen ihren Sparanteil abtreten. Das klingt für einen normalen Arbeitnehmer mit einer gesetzlichen Rente erstmal gut, aber auch mit der privaten Rentenversicherung lohnt es sich nicht immer und kann zu Probleme führen. Kathi Arndt hat eine private Altersvorsorge/ private Vorsorge doch die will sie privat kündigen. Die Beiträge, die sie privat auftreiben muss, werden einfach zu viel. 1350 Euro hat sie bis heute insgesamt eingezahlt. Wenn man den Betrag einbezahlt hat, dann geht man anschließend davon aus, dass man diesen Betrag irgendwann auch wieder bekommt. Ja vielleicht mit einer kleinen Bearbeitungsgebühr. Also unterm strich würde ich sagen der gleiche Betrag, den man in eine Riester-Rente oder Rürup-Rente eingezahlt hat, bloß mit ein bisschen was an Abzügen. Stimmt aber nicht, so zumindest die Sicht von unabhängige Versicherungsmaklern zu den Themen Rentenversicherung, Altersvorsorge und zukünftige Rente.

 

Lohnen sie sich wirklich?

Eine Rentenversicherung, Altersvorsorge oder Riester-Rente lohnen sich nur, wenn man sie auch durch schalten kann. Das bedeutet von den eingezahlten 1350 Euro würden bei sofortige Kündigung nur 546 wieder rauskommen. Das entspricht ein Minus von 804 Euro. Also 804 Euro ist eine menge Geld, wenn man überlegt, was man davon hätte alles damit machen können. Altersvorsorgen und Rentenversicherungen eignen sich finanziell nur für den Arbeitnehmer wenn man bis zum Schluss dabei bleibt und das ist ein Problem, weil viele nämlich feststellen, dass sie sich die Batterie nicht mehr erlauben und privat vorsorgen können. Private Altersvorsorgen können sie sich gar nicht mehr erlauben, denn sie brauchen das Geld für etwas anderes und das bedeutet für über die hälfte aller Versicherten die Kündigung.

Das bedeutet für viele mit riesigen Verlusten klar zukommen. Für alle die schon länger in ihrer Rentenversicherung/ Altersvorsorge oder Kapital Lebensversicherung eingezahlt haben, ist eine Kündigung meist nicht ratsam. Für Neukunden gibt es ab 2012 nicht mehr 225 sondern nur noch 17 5 Prozent Garantiezins. Gar nichts garantiert ist dagegen bei Fondspolicen. Das sind Renten oder Lebensversicherungen die in Aktien oder Immobilienfonds investieren. Diese Altersvorsorge weist hohe Verwaltungskosten und Kursrisiken auf. Machen die Rendite unkalkulierbar die Entwicklungen der Altersvorsorge, so hängt hiervon die Entwicklung der Fonds ab.

Haben sie schlechte Fonds erwischt, so können sie erhebliche Verluste erleiden. Man kann von 40 bis 50 Prozent durchaus ausgehen. Das haben viele Zahlende vorher nicht gewusst. Wie auch Konrad Peschka. Er hat jahrelang brav eingezahlt durchgehalten bis zum Schluss. Bei der Aachenmünchener hatte er eine fondsgebundene Kapitallebensversicherung für seine Altersvorsorge abgeschlossen. Nachdem er 18 Jahre lang eingezahlt hat, bekam er etwas über 6000 Euro heraus. Über 7.000 Euro hat er verloren. Er war entsetzt, als er den Endbetrag innen hatte. Man darf einfach nicht einem Versicherungsberater blind vertrauen.

Ähnliche Probleme hat man aktuell auch mit staatlichen Renten, gesetzlichen Renten und gesetzliche Rentenversicherungen. Der Staat kann aktuell niemand versichern, dass man einen gewissen Betrag X wirklich am Ende bei Antritt der Rente auch wirklich bekommt. Sicherer dagegen ist das Angebot der betriebliche Altersvorsorgen/ Betriebsrenten im Gegensatz zu gesetzliche Rentenversicherungen. Diese Art von Vorsorge bietet die Möglichkeit über die Jahre hinweg eine zweite Rente aufzubauen, die deutlich sicherer ist und bereits Millionen von Angestellten großer Betriebe darauf setzen. Diese bringen deutlich mehr Sicherheit mit und eine Betriebsrente bringt oftmals auch einen Steuervorteil mit sich.

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