Diätwahn in der Modewelt

Das Thema „Diätwahn in der Modewelt“ ist ein altbekanntes Thema. Wer als Model erfolgreich arbeiten möchte muss sehr auf seinen Körper achten, denn der Körper ist das Kapital eines Models. Dies bedeutet, neben einem sportlichen Training zur Kräftigung und Straffung des Körpers, auch regelmäßige Diäten. Manchmal sind schon 2 Kilo den Kunden zu viel und sie buchen ein anderes Model. Dieser ständige Druck verleitet die Models dazu eine Dauerdiät zu machen.
Wer Designermode tragen möchte, muss einfach die entsprechenden Maße haben. Sich bei Modenschauen in zu kleine Schuhe zu zwängen ist noch möglich, sich Kleidung anzuziehen die einem nicht passt kann zum Aus für ein Model führen.
Der absurde Schönheitswahn nimmt ein immer größer werdendes Ausmaß. Wer heute Kleidergröße 38 trägt gilt als dick. Die Models haben in der Regel Kleidergröße 32/34, viele auch Size Zero (dies entspricht der Konfektionsgröße 0). Wie lange dieser Trend noch anhält ist fraglich. Fragt man die großen Designer dieser Welt nach diesem Diätwahn, so bekommt man zu hören, dass Designermode nur an extrem dünnen Models wirklich gut aussieht. Dass bei diesem Diätwahn auch Grenzen überschritten werden und Models sterben, weil sie aufgrund der extremen Belastung gar nichts mehr essen und verhungern will niemand sehen.
Die traurige Wahrheit ist einfach, dass viele Menschen diesen „Trend“ der Models übernehmen. Junge Mädchen machen heimlich Diät oder treiben übermäßigen Sport, die Freundin bestellt sich nur noch Salat und selbst die Männer verfallen diesem Magerwahn. Verschont bleibt niemand. Dass dieser Diätwahn krank macht will keiner wahr haben.
Wer wie die Models in ihren schicken Schuhen und der feinen Designermode aussehen möchte, muss ebenso schlank sein- der Diätwahn hat begonnen.
Positiv sind nur die wenigen Designer, die gezielt auf Models setzen, die eine „normale“ Figur haben. Eine Figur, an der man nicht jeden einzelnen Knochen sehen kann. Doch leider sind diese Designer die Ausnahme und der Diätwahn unter den Models wird weiter anhalten. Dass die Designer am Magerwahn schuld sind wird bestritten. Wer mit 23 Kleidergröße 36 hat, kann davon ausgehen bald durch eine 16 jährige mit Kleidergröße 32/34 ersetzt zu werden. Je jünger die Mädchen, desto dünner sind sie meistens. Nur wenige „wirklich erfolgreiche“ Models haben eine gesunde Figur mit entsprechenden Maßen, viele Model-Agenturen unterstützen diesen Magerwahn allerdings noch indem sie Mädchen mit „Rundungen“ weg schicken. Wann der Diätwahn in der Modelwelt sein Ende nehmen wird ist schwer zu sagen. Bis dahin werden sicherlich noch einige Models verhungern- leider…

Update: Viele Models kochen auch nur noch nach fettarme Rezepte. Dabei leidet nicht nur der Körper sondern auch die Seele. Für die jungen Menschen besteht das Leben doch nur noch aus Disziplin.

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